Steuern erhöhen war gestern, Steuern senken vorgestern.Die Steuerverschwendung stoppen, das ist heute. Die Gesellschaft braucht Geld für mehr Bildung, für mehr Kinderbetreuung, für mehr Forschung, für mehr Innovation. Aber es muss Schluss sein mit der Gängelung und mit der Verschwenung. Subventionsabbau in allen Bereichen, Schluss mit der Wählerbestechung zur Wahl.
Öfter mal das Auto stehen zu lassen und mit dem Fahrrad zum Einkauf oder zur Arbeit zu fahren tut nicht nur der Umwelt, sondern auch der eigenen Gesundheit und dem Geldbeutel gut. Der Ausbau des innerstädtischen Radwegenetzes erhöht nicht nur unser aller Lebensqualität, durch den Anschluss an das gute Radwegenetz in der Region erhöht sich auch weiter die touristische Attraktivität Paderborns als Stadt im Grünen.
In einer der vergangenen Ratssitzungen stellte Ratsherr Mertens in einem Zwischenruf fest, dass sich an der Straßenverkehrsordnung nichts geändert habe. Ihnen liegt nun nicht nur der Antrag der Grünen zum Radverkehr vor, sondern auch eine Gegenüberstellung der alten Regelungen der STVO mit der seit September 2009 gültigen STVO und die zugehörigen Verwaltungsverordnungen. Ohne zu übertreiben kann man wohl sagen, dass in punkto Radverkehr die Straßenverkehrsordnung und die zugehörige Verwaltungsverordnung im letzten Jahr einmal vom Kopf auf die Füße gestellt worden ist.
1) Überprüfung der ordnungsgemäßen Umsetzung der Verwaltungsvorschriften zur StVO in der seit dem 01.09.2009 gültigen Fassung in Bezug auf den Paderborner Radverkehr.
2) Umgehende Umsetzung der Vorschriften der VwV-StVO i.d.F.v. 17.07.2009 m.W.v. 01.09.2009, wo dies dringend geboten oder ohne großen Aufwand möglich ist.
Leserbrief zum Artikel in der NW vom 14.01.2010: "Erst mal Lücken schließen" Schön, dass es bei der Stadt jetzt jemanden gibt, der sich um den Radverkehr kümmert. Es bleibt zu hoffen, dass sich dadurch auch das Denken im Rat der Stadt ändert. Der Artikel "Erst mal Lücken schließen" lässt dies leider erst einmal nicht vermuten.
Mit unschöner Regelmäßigkeit landet Paderborn in der Radunfallstatistik des Landes NRW auf den Schlussplätzen. Ebenfalls mit unschöner Regelmäßigkeit wird dann über betrunkene und rücksichtslose Fahrradfahrer geschimpft. Anschließend bricht immer wieder ein auch in den regionalen Zeitungen ausgetragener Streit zwischen Fußgängern, Rad- und Autofahrern aus, wer sich denn nun weniger an die Verkehrsregeln hält. Der aktuelle Unfall eignet sich für diese Grabenkämpfe nicht.
Claudia Roth und Cem Özdemir: Hinter der schwarz-gelben Regierung liegen 100 verlorene Tage, in denen sie nichts für den Klimaschutz und die soziale Gerechtigkeit getan hat.