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EEA, ermitteln ohne Grenzen (euobserver.com, Brüssel)
Großbritannien war "lange Zeit ein Verweigerer in Sachen europäischer Zusammenarbeit in Justizfragen und Inneren Angelegenheiten", hat aber nun Verhandlungen zur Europäischen Ermittlungsanordnung (EEA) zugestimmt berichtet der EUobserver. News in brief
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Euro, auf Gedeih und Verderb (Information, Kopenhagen)
"Scheitert der Euro, scheitert Europa…"
Bundeskanzlerin Angela Merkel Article
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Eine multipolare Union (Gazeta Wyborcza, Warschau)
Gazeta Wyborcza: Die EU ist im Wandel; die Idee eines Europa der zwei Geschwindigkeiten ist zurück. Wie sehen Sie diese Veränderungen?
Marek Cichocki: Ich würde hier vorsichtig mit Urteilen sein. Zugegeben, es gab in der letzten Zeit in der EU viel Wirbel, was ein Paradoxon ist, weil jeder dachte, sobald der Vertrag von Lissabon in Kraft ist, wird wieder Ruhe und Frieden im Haus sein. Aber mit der Wirtschaftskrise kam es ganz anders. Article
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Wikileaks stöbert auch in Lissabons Armee (Diário de Notícias, Lissabon)
Einige Tage nach der Wikileaks-Veröffentlichung von US-Dokumenten aus dem Afghanistankrieg tauchten nun auch "portugiesische Militärgeheimnisse im Netz" auf, berichtet Diário de Notícias. News in brief : cover
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Der "letzte Mohikaner" hinter Gittern (Hospodářské Noviny, Prag)
"Pitr verhaftet", verkündet Hospodářské noviny. Der seit mehreren Jahren gesuchte Ex-Geschäftsmann, "Symbol der Verstrickungen von Politik, Wirtschaft und Mafia", wurde am 26. Juli in der Schweiz verhaftet. Tomáš Pitr, schreibt die Tageszeitung, wurde von der tschechischen Justiz wegen diverser Steuerdelikte zu fünf Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt, trat aber nie seine Strafe an. News in brief : cover
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12.000 in den fremden Kosovo (Der Freitag, Berlin)
"In Deutschland zuhause", titelt der Freitag auf dem Photo einer der 12.000 Roma und Aschkali, die Berlin in den nächsten Jahren in den Kosovo abschieben will. Die Berliner Wochenzeitung hält das Rückführungsabkommen, das die kosovarische Regierung letzten April "unter Druck" akzeptierte, für eine "Katastrophe für die Familien" und "eine Blamage für Deutschland". News in brief : cover
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Roma erneut am Pranger (La Croix, Paris)
Es ist nie leicht, in brenzligen Zeiten eine langfristige Politik voranzutreiben, die auf dramatische Umstände antwortet. Nach den gewalttätigen Ereignissen von Saint-Aignan vor zehn Tagen [die durch den Tod eines jungen Roma hervorgerufen wurden, der in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli von Polizisten getötet wurde, nachdem er versucht hatte, eine Straßensperre zu durchbrechen] wurde heute eine Sitzung zum "fahrenden Volk und den Roma" im Elysee-Palast... Article
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Migranten abweisen, Kindern helfen (Trouw, Amsterdam)
"Der Staat muss für Kinder illegaler Einwanderer sorgen", berichtet Trouw nach dem Urteilsspruch des niederländischen Gerichtshofs. News in brief : cover
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Bringt er die Türkei wieder auf den Tisch? (Presseurop)
In seiner Rede am 27. Juli in Ankara erklärte der britische Regierungschef David Cameron wie ärgerlich er über die nur langsam voranschreitenden Verhandlungen sei, und versprach, sich für den Beitritt der Türkei in die EU einzusetzen. Der ehemalige Europaminister der Labour-Partei – Denis MacShane – freut sich im Guardian über diese Neuigkeiten. Article
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Aus für die Corrida in Katalonien (El Periódico de Catalunya, Barcelona)
"Das Ende vom Fest?" fragte sich heute Morgen El Periódico, der damit rechnete, dass das katalonische Parlament der Tradition der Corrida in der Region "den Todesstoß" geben werde, was dann auch so geschah. Nach Monaten der Diskussionen haben die Abgeordneten mit 68 Stimmen gegen 55 für die Abschaffung des Sports gestimmt. Im Januar 2012 wird das Verbot tritt in Kraft treten. News in brief : cover
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Migranten abweisen, Kindern helfen (Trouw, Amsterdam)
"Der Staat muss für Kinder illegaler Einwanderer sorgen", berichtet Trouw nach dem Urteilsspruch des niederländischen Gerichtshofs. News in brief
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Drohgebaren der Sekte der Revolutionäre (Ta Nea, Athen)
Eine Woche nach dem am 19. Juli verübten Mord am Journalisten Sokratis Giolias hat die Sekte der Revolutionäre einen Bekennerbrief an die Tageszeitung Ta Nea geschickt. "Machtdemonstration und neue Bedrohungen" kommentiert das Blatt den Brief auf seiner Titelseite. Mit scharfem Unterton erklären die Mitglieder der nach den Ausschreitungen 2008 entstandenen Gruppe, dass sie bewaffnet seien und bedrohen namentlich Journalisten und Pressezaren. News in brief : cover
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Krieg bis ins Nirgendwo (Financial Times, London)
Jedesmal, wenn sich Staats- und Regierungschefs aus dem Westen fragen, warum wir in Afghanistan sind, geben sie mehr oder weniger dieselbe Antwort: "Um zu verhindern, dass Afghanistan zum gescheiterten Staat und zum Zufluchtsort für Terroristen wird." Vor einer Stabilisierung Afghanistans, so lautet das Argument, können wir keinen Rückzug riskieren. Dabei lässt nur sehr wenig darauf schließen, dass sich Afghanistan stabilisiert. Article
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Afghanen zwischen den Fronten
"Wir haben Informationen über 92.000 Schreckenstaten der Taliban gegen die Zivilbevölkerung gefunden."
Mit der Veröffentlichung von Geheimdokumenten über den Krieg in Afghanistan durch Wikileaks kommen zahlreiche Übergriffe der NATO-Truppen, die den Tod von Zivilisten zur Folge hatten, ans Tageslicht. Wikileaks enthüllt auch einen starken Anstieg von Taliban-Angriffen, die ebenso blutige Folgen in der Bevölkerung hatten. Benutzerbild
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Istanbul, alles Fassade (Süddeutsche Zeitung, München)
Istanbul - Eine grandiose Stadt ist das. Eine geprügelte Stadt. So sieht es Korhan Gümüs, der Architekt: "Mal verliert die eine Partei die Wahlen, mal die andere. Istanbul verliert jedes Mal. Seit der Gründung der Republik." Vielleicht auch schon länger. Wer hier mit dem Spaten in die Erde sticht, der kann Byzanz und Rom gar nicht verfehlen: 2500 Jahre liegen hier Schicht um Schicht aufeinander, begraben und vergessen. Article
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